Studie “Der programmierbare Euro: Bestandsaufnahme — Perspektive” — Anwendungen in der Industrie und im Finanzbereich

Frankfurt am Main — November 19, 2021 — Das Frankfurt School Blockchain Center (FSBC) hat im Auftrag der Finanzplatz München Initiative (fpmi) eine Studie zum programmierbaren Euro veröffentlicht, einem blockchain-basierten Euro, der programmierbare Zahlungen ermöglicht. Diese Studie legt dar, wie DLT- basierte Zahlungssysteme und ein programmierbarer Euro innovative Geschäftsmodelle der Realwirtschaft und des Finanzsektors fördern können. Hierzu werden diese Geschäftsmodelle und ihre Anwendungsfelder anhand von Praxisbeispielen diskutiert. Nicht zuletzt werden Handlungsempfehlungen ausgesprochen, um den Finanzstandort Deutschland zu stärken. — Autoren: Prof. Dr. Philipp Sandner, Jonas Groß, Jong-Chan Chung

Die Studie besteht aus 75 Seiten und kann hier heruntergeladen werden mit dem direkten Link zur PDF-Datei (900 kB). Wir haben auch eine englische Version dieses Artikels und der Studie (PDF) angefertigt.

Zusammenfassung

  1. Geschäftsprozesse innerhalb der deutschen Realwirtschaft und der Finanzbranche gewinnen stetig an Komplexität, wodurch Automatisierung und Digitalisierung in den Fokus rücken. Aktuelle Zahlungsinfrastrukturen wie das SEPA- oder TARGET2-System können die Anforderungen neuartiger Geschäftsmodelle nicht optimal abbilden, da komplexe Datensynchronisationen zu Systembrüchen führen und Kontrahentenrisiken, welche durch die zeitliche Asynchronität zwischen Leistung und Gegenleistung entstehen, bislang nicht gänzlich vermieden werden können. Demnach wächst der Bedarf nach Zahlungslösungen, welche Ineffizienzen aktueller Infrastrukturen beheben und ein Fundament für zukunftsträchtige Geschäftsmodelle legen.

Anmerkungen

Die Studie besteht aus 75 Seiten und kann hier heruntergeladen werden mit dem direkten Link zur PDF-Datei (900 kB). Wir haben auch eine englische Version dieses Artikels und der Studie (PDF) angefertigt.

Über die Autoren

Prof. Dr. Philipp Sandner hat das Frankfurt School Blockchain Center gegründet. Von 2018 bis 2020 wurde er von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) als einer der „Top 30“-Ökonomen ausgezeichnet. Darüber hinaus gehörte er zu den „Top 40 unter 40“ — einem Ranking des Wirtschaftsmagazins Capital. Seit 2017 ist er Mitglied des FinTechRats des Bundesministeriums der Finanzen.

Jonas Groß ist Projektmanager am Frankfurt School Blockchain Center und Doktorand an der Universität Bayreuth. Seine Forschungsschwerpunkte sind digitale Währungen und Tokenisierung. Herr Groß ist Vorsitzender der Digital Euro Association, Co-Host des Podcasts „Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll“ und Mitglied des Expert Panel des European Blockchain Observatory and Forum.

Jong-Chan Chung ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Frankfurt School Blockchain Centers und Venture Developer bei der Blockchain Founders Group (BFG). Seine Interessensgebiete umfassen Anwendungen von Blockchain und DLT Systemen sowie Decentralized Finance. Er hat einen Doppel-Masterabschluss in Public Policy von der Hertie School und der Universität Tokyo. Sie können ihn über E-Mail (jongchan.chung@fs-blockchain.de) oder über LinkedIn kontaktieren.

Über das Frankfurt School Blockchain Center

Das FSBC an der Frankfurt School of Finance & Management ist als Think Tank und Forschungszentrum konzipiert und beschäftigt sich mit den Implikationen der Blockchain-Technologie für Unternehmen und Wirtschaft. Zudem bietet das Center eine Plattform zum Wissensaustausch für Entscheidungsträger, Start-ups, Technologie- und Industrieexperten.

Professor | Lecturer | Author | Investor | Frankfurt School Blockchain Center

Love podcasts or audiobooks? Learn on the go with our new app.